Bündnis für Dachau – Quellverkehr für MD Gelände und ganzes Stadtgebiet reduzieren.

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Die zukünftige Bebauung des MD Geländes bringt eine massive Steigerung des innerstädtischen Verkehrsaufkommens mit sich. Dies wird sich durch die – auf unbestimmte Zeit – verzögerte Errichtung der Bahnunterführung Freisinger Straße insbesondere in der nächsten Umgebung auswirken. Aber auch im gesamte Stadtgebiet wird das bereits teil überlastete Verkehrsnetz weiter belastet. Nur mittels geeigneter Maßnahmen im Planungsgebiet MD Gelände und Umgebung sowie im gesamten Stadtgebiet kann dieser Entwicklung entgegen gewirkt werden.

Das Bündnis für Dachau stellt dazu folgenden

Antrag:

Die Verwaltung wird beauftragt

  • Maßnahmen zur Reduzierung des Quellverkehrs im MD-Gelände vorzustellen.
  • Weitere Maßnahmen vorzustellen, wie der Quellverkehr in der Stadt generell und insbesondere im Umfeld des MD-Geländes reduziert werden kann.
  • Die Ergebnisse sollen in den Rahmen des Klimaschutzkonzepts der Stadt Dachau einfließen.

Begründung:

Die Gutachten und Planungen gehen von einer deutlichen Erhöhung des klimaschädlichen motorisierten Individualverkehres aus. Deutliche Erhöhung des Quellverkehrs. In den Ausführungen zum Bebauungsplanentwurf wird die Bahnrandstraße mit Wendemöglichkeit als Übergangslösung dargestellt. Eine längerfristige fehlende Verbindung zur Freisinger Straße wird  die Leistungsfähigkeit des Straßennetzes durch den zunehmenden (innerstädtischen) Verkehr an die Grenzen bringen.

Verkehrsplanung. Der Fertigstellung der Bahn-Unterführung Freisinger Straße ist zeitlich unbestimmt. Die Verkehrsprognosen (insb. Quell- und Schleichverkehr) der aktuellen Verkehrsplanung sind nicht aussagekräftig genug.
Die von der Verwaltung vorgeschlagene Zwischenlösung, bis Fertigstellung Unterführung, löst die Probleme nicht, sondern verlagert den Verkehr nur auf den umliegenden Straßenraum da durch die offensichtlich stattfindende Aufsiedelung Quellverkehr erzeugt wird.

Klimaschutz. Die Stadt hat generell einen gesellschaftlichen Auftrag, ihren Beitrag zur Reduzierung der klimaschädlichen Emissionen zu leisten. Dazu gehört eine deutliche Reduzierung des motorisierten Individualverkehrs. Die derzeitige Planung geht jedoch von einer deutlichen Erhöhung es klimaschädlichen Verkehrs aus. Die Planung ist in dem Sinne zu ändern, dass sie die Anforderungen der Klimaziele und der Verkehrswende erfüllt.

Es ist mit einem u.U. jahrzehntelangem Schleichverkehr durch den nördlichen Teil der Ostenstraße auszugehen. Die vorgelegte Verkehrsplanung ist nach den sich abzeichnenden Fakten nicht mehr haltbar.

Eine Überprüfung der Planfälle erscheint uns nötig, da Probeberechnungen im Verkehrsmodell offensichtlich gezeigt haben, dass das Straßennetz im Umfeld des MD-Geländes bei einer Vollaufsiedelung ohne Unterführung und Anbindung Bahnrandstraße nicht leistungsfähig genug ist. Die im Gutachten aufgezeigten Verlagerungen der Verkehrsströme (Planfälle 2 und 3) bilden das nicht ab.

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