Die Stadt Dachau steht vor wichtigen Entscheidungen – nicht nur zur Zukunft des MD-Geländes, sondern auch zur Frage, wie wir unsere finanziellen Mittel sinnvoll einsetzen.
Das ehemalige Papierfabrikareal ist eines der spannendsten Entwicklungsgebiete der Stadt. Aber bevor dort Straßen, Brücken oder Unterführungen geplant werden, muss klar sein, auf welcher Grundlage und mit welchen Partnern die Stadt vorgeht.
Im aktuellen Bauetat 2026 sind bereits rund 300.000 EUR und in den Folgejahren jeweils 600.000 EUR für Planungen rund um die verkehrliche Erschließung des Geländes eingeplant, insgesamt sogar fünf Millionen Euro bis 2030. Dabei gibt es noch keinen Bebauungsplan und keinen städtebaulichen Vertrag, der die Kostenaufteilung zwischen Stadt, Eigentümerin und Bahn regelt.
Das Bündnis für Dachau hat daher beantragt, die Planungen zu pausieren, bis die rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen verbindlich feststehen. Diese Pause bedeutet keinen Rückschritt, sondern einen Schritt der Vernunft: Wir wollen Planungssicherheit, bevor Millionenbeträge ausgegeben werden.
Es geht nicht darum, das Projekt zu stoppen – sondern darum, vorausschauend und solide zu handeln.
Dachau braucht beides: kluge Stadtentwicklung und verantwortungsvolle Finanzplanung.
Und manchmal heißt das: innehalten, bevor man baut.

Genau so ist es! Man kann nur hoffen, dass die anderen Parteien das genauso verantwortungsvoll sehen
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