Bahnhofsumfeld und Zentraler Omnibus-Bahnhof (ZOB)

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In der gemeinsamen Sitzung des Umwelt-, Verkehrs- und Bauausschusses am Dienstag den 13.7.21 wurde die Fortschreibung des Siegerentwurfes in 3 Varianten vorgestellt.

Die Ausschüsse haben sich einstimmig für die Fortentwicklung des Planes auf Basis der Variante 2 entschieden. Die Variante 2 öffnet sich zur Frühlingsstraße, der ZOB ist jetzt einsehbar und nicht mehr hinter Gebäuderiegeln verborgen.

Folgende wesentliche Punkte wurden zur Prüfung und Überarbeitung in Auftrag gegeben.

  • Verlagerung der Geschossflächen an die Bahntrasse, um die massiven Kubaturen an der Frühlingstraße zurücknehmen zu können.
  • Prüfung ob die Stellplätze an der Westseite zum Teil erhalten werden können, bei gleichzeitiger Berücksichtigung von Stellplätzen für Fahrräder und Lastenfahrräder.
  • Mehr Ausstiegshalte für Busse direkt vor dem Bahnhof, Alternative für Taxistandorte

Nach längerer Diskussion wurde von allen Fraktionen akzeptiert, das die Frühlingsstraße als verkehrsberuhigter Geschäftsbereich ausgebildet wird (Tempo 20). Alle Verkehrsteilnehmer sind hier gleichberechtigt.

Der nochmals überarbeitete Entwurf wird in die Bürgerbeteiligung gegeben.

Ein Kommentar

  1. Zum Bestand des ZOB, bzw. des Bahnhofvorfeldes: die räumliche Lage ist für die Verknüptunsfunktion optimal, die Organisation und gestalterische Qualität sind allerdings stark verbesserungsbedürftig, bei vermutlich zusätzlichem Flächenbedarf zu Lasten des Grünbestandes.
    Die Planung (Stand Mitte Juli 2021) widerspricht dem Anliegen, den ÖPNV möglichst attraktiv zu machen z.B. durch kurze Umsteigewege, wie sie derzeit gegeben sind. Die Wegelängen betragen bei der Planung bis zu knapp einen halben Kilometer, die mittleren Wegelängen ca. 250-300 m – mit Gepäck oder körperlicher Einschränkung sind nicht komfortabel/zumutbar.
    Die Planung kassiert beachtlichen Grünbestand, dem gerade in Zeiten des Klimawandels besondere Bedeutung zukommt. Stattdessen Versteinerung/Versiegelung. Auch aus gestalterischen Gründen ist der weitgehende Niedergang der „grünen Lunge“ entlang der Frühlingstraße ein Verlust für das Stadtbild.
    Das Ziel „Bahnhofsvorfeld als Visitenkarte“ kann auch durch eine intelligente und ansprechende Gestaltung eines offenen ZOB erreicht werden; dazu bedarf es keiner an dieser Stelle deplazierten Bebauung.
    Der Verzicht auf beidseitiges Parken entlang der Frühlingstraße erscheint überzogen und gewerbefeindlich. Die Einrichtung einer 20 kmh-Zone bedarf der Gesamtschau der innerörtlichen Verkehrsabläufe.

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