Seilbahn für Dachau?!? Auf Anregung des Bündnis prüft die Stadt die Machbarkeit einer Seilbahnlösung in den Münchner Norden

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Im Umwelt- und Verkehrsausschuss vom 21.03.2018 wurde dem Stadtrat die Ergebnisse des Nahverkehrsplans des Landkreis Dachaus in Zusammenarbeit mit der Stadt Dachau präsentiert.

Das Bündnis kritisierte, dass im vorliegenden Nahverkehrsplan die Verbindungen in den Münchner Norden mit den dort ansässigen großen Arbeitgebern nicht ausreichen berücksichtigt wurde. Gerade diese Verbindungen sind aber für einen beträchtlichen Teil der Verkehrsbelastung in und um Dachau verantwortlich. Lösungsmöglichkeiten für dieses Problem ( S-Bahn Nordring, Verlängerung U 3 bis Untermenzing) sind auf absehbare Zukunft nicht absehbar.

Das Bündnis für Dachau brachte deshalb den Vorschlag, dass eine Seilbahnverbindung von Dachau aus in den Münchner Norden auf deren Machbarkeit hin geprüft werden sollte. Dabei könnte z.B. auch das vom Landrat so sehr präferierte Parkhaus in Breitenau sinnvoll erschlossen werden. Der Ausschuss stimmte einstimmig diesem Vorstoß zu.

Seilbahnen werden immer öfter im Urbanen Raum, wie hier in Koblenz am Deutschen Eck, eingesetzt.

Eine solche Lösung bietet einige wichtige Vorteile: Seilbahnen….

• haben einen geringen Platzbedarf
• haben kein störenden Einfluss auf den übrigen Verkehr
• benötigen wenig Fläche
• verursachen keine CO2-Emissionen (bei Verwendung Ökostrom)
• besitzen eine deutlich größere Förderkapazität als Buslinien
• kennen keine Wartezeiten, da es sich um einen Stetigförderer handelt
• nehmen die Luftlinie, das bedingt kurze Beförderungszeiten
• besitzen hohe touristische Attraktivität
• überschweben Hindernisse (Wasser, Straßen, Bahnlinien, Gebäude, etc.)

• haben geringere Investitions- , Betriebs- und Personalkosten

Das Bündnis ist davon überzeugt, dass es damit den Anstoß für eine attraktive Anbindung Dachaus in den Münchner Norden gegeben hat.

Insgesamt wird der Nahverkehrsplan einige wichtige Verbesserungen für die Stadt bringen. Die wichtigste wäre dabei die Einführung eines landkreisweiten Rufbussystems für die Zeiten, an denen kein Busverkehr zur Verfügung steht. Womit die Voraussetzung geschaffen wird auf ein Auto (zumindest das 2., 3. oder 4.)  zu verzichten. Weitere Verbesserungen sind die Einführung eines 10 Minuten Takts auf den Ringlinien und die Ausweitung der Betriebszeiten bis 22.00 Uhr auf allen Linien.

Dem Ausschuss gingen diese Verbesserungen allerdings nicht weit genug. Die Stadt wurde deshalb beauftragt weitere Verbesserungen (Ausweitung der Betriebszeiten bis 24.00Uhr und 10 Minuten Takt auf allen Linien) in den Nahverkehrsplan einzubringen.

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