Luftbild des früheren MD-Geländes in Dachau mit der Überschrift „Politische Entscheidungen brauchen ein Gedächtnis“ und dem Logo von Bündnis für Dachau + Volt.

Vor zehn Jahren: Dachauer Bürger sahen das MD-Gelände als wichtigste Gewerbefläche

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Vor zehn Jahren: Dachau diskutierte über neue Gewerbeflächen

Am 27. Juli 2016 haben wir über die Ergebnisse des Gewerbeflächenentwicklungskonzepts berichtet.

Dem war ein längerer Prozess mit Bürgerbeteiligung, zahlreichen untersuchten Flächen und intensiven Diskussionen im Stadtrat vorausgegangen.

Das Ergebnis war bemerkenswert: Als weitgehend konsensfähige Fläche für neue Arbeitsplätze wurde vor allem das Gelände der ehemaligen Papierfabrik MD gesehen.

Der Gedanke dahinter war klar: Neue Gewerbeflächen sollten möglichst auf bereits genutzten und gut erschlossenen Flächen entstehen – und nicht durch immer neue Eingriffe in Landschaft und Freiflächen am Stadtrand.

Die heutigen Bündnis-Stadträte Sabine Geißler, Michael Eisenmann und Kai Kühnel waren bereits damals an diesen Diskussionen beteiligt. Für viele neu gewählte und jüngere Mitglieder des heutigen Stadtrats ist diese Vorgeschichte dagegen neu.

Deshalb lohnt sich der Blick zurück.

Denn beim MD-Gelände ging es nie nur um möglichst viele Wohnungen. Mit seiner Entwicklung waren auch die Erwartungen an neue Arbeitsplätze, an eine sinnvolle Nutzungsmischung und an einen sparsamen Umgang mit weiteren Flächen verbunden.

Diese Ziele sollten bei allen heutigen und künftigen Entscheidungen weiterhin eine Rolle spielen.

Politische Entscheidungen brauchen ein Gedächtnis.
Wir haben diese Diskussion nicht vergessen.

Unser Beitrag vom 27. Juli 2016:
„Gewerbeflächenentwicklungskonzept: Bürger sehen MD-Gelände als Top-Favoriten“

Porträt von Kai Kühnel

Der Autor

Kai Kühnel ist Stadtrat des Bündnis für Dachau + Volt und Mitglied im Bau- und Planungsausschuss. Er hat die damaligen Beratungen zum Gewerbeflächenentwicklungskonzept von Anfang an im Stadtrat kritisch begleitet.

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