Gemeinsamer Antrag mit den Grünen: Unfallschwerpunkte entschärfen – Eine Pflichtaufgabe

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Im Umwelt- und Verkehrsausschuss vom 14.04.2021 wurde von der Polizeidienstelle Dachau die aktuellen Unfallschwerpunkte vorgestellt. Wir sehen es als Pflichtaufgabe der Stadt bekannte Unfallschwerpunkte schnellstmöglich zu entschärfen. Als mahnendes Beispiel soll uns dazu die Kreuzung Theodor-Heuss- / Sudetenlandstraße in Erinnerung bleiben.

Das Bündnis für Dachau und Bündnis 90 / die Grünen stellen dazu folgenden

Antrag:

Die Stadt Dachau beauftrag ein Ingenieurbüro für die Planung von Maßnahmen zur Entschärfung der vorgestellten Unfallschwerpunkte mit dem Schwerpunkt in der Verbesserung der Radverkehrssituation.

Dazu werden folgende Maßnahmen vorgeschlagen:

  • Durchgehende Radweganlagen entlang der Schleißheimer Str. von der Kopernikusstraße bis zur Frühlingstraße
  • Dreispuriger Ausbau der Münchner Straße von Bahnhofstraße bis Bahnunterführung
  • Radweganlage Schillerstraße von Münchner Straße bis Gröbenrieder Straße

Begründung:

Im vorgestelltem Unfallbericht wurde von einer positiven Unfallzahlenentwicklung und einem Rückgang der Verletzten berichtet. Gleichzeitig hat sich die Anzahl der verletzten Radfahrer nicht reduziert. Der Anteil der verletzten Radfahrer an der Gesamtzahl der Verletzen hat sich auf ca. 50 % erhöht. Die Polizei gab als Gründe die wesentlich höhere Anzahl der Radfahrer und das Fehlen einer geeigneten Radinfrastruktur an.

Der Ausbau von Radwegen erhöht erwiesenermaßen den Radverkehrsanteil und reduziert somit die Verkehrsbelastung und damit das Unfallrisiko auf Dachaus Straßen. Gut geplante Radweganlagen verbessern die Sichtbarkeit von Radfahrern im Straßenverkehr und verringern somit die Unfallgefahren für Radfahrer.

Mit den drei kompakten und zusammenhängenden Maßnahmen werden alle genannten Unfallschwerpunkte erfasst und gleichzeitig ein durchgängiges Radwegenetz gefördert.

Die Maßnahmen würden derzeit unter das Sonderprogramm „Stadt und Land“ fallen. Leider werden die Maßnahmen zumindest zum großen Teil nicht in der geforderten Zeit bis Ende 2023 fertiggestellt werden können. Mit den Planungen schaffen wir aber die Grundlage für sehr wahrscheinliche Folgeprogramme.

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