MD: klare Kante gezeigt.

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Bei aller Diskussionsfreudigkeit und Auseinandersetzungen war sich der Stadtrat jedoch in vielen Punkten einig und hat mit großer Mehrheit klare Kante gezeigt.

Frage 2: Ist im Baufeld MI 11 A der Wunsch der DEG nach zusätzlich 1-2 Geschossen zu berücksichtigen?
Antwort: NEIN
Frage 3: Ist im Baufeld MI 10 B der Wunsch der DEG nach einem zusätzlichen Staffelgeschoss zu berücksichtigen?
Antwort: NEIN
Frage 4: Soll die Höhenentwicklung der Gebäude beibehalten oder geändert werden?
Antwort: KEINE ÄNDERUNG
Frage 5: Es sollen zwei Standorte für Kindertagesstätten vorgesehen werden, wo sollen diese sein?
Antwort: Mit Anschluss an den Grünzug, eine Einrichtung im nördlichen und eine im südlichen Gebiet.
Frage 6: Soll als Standort für das Jugendkulturzentrum weiterhin das denkmalgeschützte Gebäude in Baufeld SO 3A vorgesehen werden?
Antwort: Es soll beim Beschluss des Kulturausschusses bleiben

7. Frage: Soll unabhängig von dem möglichen Bedarf aus diesem neuen Baugebiet auch eine Gemeinbedarfsfläche für eine Schule berücksichtigt werden? 

Antwort: NEIN (Hintergrund: der Demographiebericht ergibt keinen zusätzlichen Bedarf)

Frage 8: Ist für die beiden Sondergebiete SO 3A und SO 3B die Fläche für Einzelhandel zu beschränken auf maximal 10.000 qm Verkaufsfläche?

Antwort: 10.000 qm Verkaufsfläche erscheinen an dieser Stelle nach jetzigem Informationsstand
ausreichend. Entscheidender als letztlich die Größenordnung sind der attraktive Nutzungsmix und die Einbindung der Altstadt (wie Bürgervorschlag).

Frage 9: Ist in allen anderen Baugebieten Einzelhandel auszuschließen? Oder: In welchen Baugebieten ist darüber hinaus ein der Versorgung des Gebiets dienender, nichtgroßflächiger Einzelhandel möglich?

Antwort: Versorgung mit Einzelhandel für den alltäglichen Bedarf in den Wohnquartieren des
MD-Geländes über das Einzelhandel am Mühlenforum hinaus ist sinnvoll: Bäcker, Metzger, Zeitung. Eswerden kleinere Geschäfte an den Quartiersplätzen und an der Baukante zur Amper zur Versorgung von Radfahrern, Spaziergängern, Naherholungssuchenden empfohlen (wie Bürgervorschlag).

Frage 10 wird im nächsten Beitrag gesondert dargestellt.

Frage 11: Ist in den Kerngebieten Wohnnutzung auszuschließen?
Antwort: Wohnen im Kerngebiet zur Belebung der Quartiere sollte zugelassen werden. Es ist über den Bebauungsplan zu regeln (wie Bürgervorschlag).

Frage 12: Soll eine öffentliche Tiefgarage in Kombination mit den privatgenutzten beiden Tiefgaragenebenen unter dem öffentlichen Platz („Mühlenforum“) vorgesehen werden?

Antwort: Ja, jedoch nur für Dauerparker (Beschäftigte von Betrieben in der Altstadt) bei gleichzeitiger kostenpflichtiger Parkraumbewirtschaftung in der Altstadt (wie Bürgervorschlag).

Die weiteren Anregungen der Bürger werden in der nächsten Stadtratssitzung behandelt.

Fazit: Bis auf die offene Frage 10 Gewerbe- oder Kerngebiet hat sich aus den Antworten keine Mehrung des Baurechts ergeben, die Bürgerbeteiligung hat auf die Stadträte einen bleibenden Eindruck gemacht und alle Fraktionen bemühen sich diesem zu entsprechen. Jedoch, fragt man sich, was das Ansinnen des Entwicklers mehr Baurecht auf dem Gelände zu entwickeln außer Zeitverzögerung überhaupt gebracht hat. Seit 2011 ist immer noch nicht der Bauausschussbeschluss zum Thema Bahnrandtrasse/Mühlbach planerisch umgesetzt. Außer Spesen nichts gewesen.

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