Dienstag 4.7.23
Heute in der SZ ein Bericht zur Bauausschusssitzung von letzter Woche, Thema verkehrliche Auswirkungen an den Knotenpunkten MD-Gelände
3.1 Sperrung der Ostenstraße an der Bahnunterführung für motorisierten Durchgangsverkehr, wobei Fuß- und Radverkehr, sowie Fahrten von Rettungskräften erlaubt bleiben. (Modaler Filter)
In der SZ heißt es: Bauamtsleiter Reinhold das „… sei aus rechtlichen Gründen nicht möglich“
In der Beschlussvorlage Stadt Dachau heißt es:
Ob ein modaler Filter aus verkehrsrechtlichen Gründen überhaupt zulässig wäre, erscheint nach den Untersuchungen zur Fahrradstraße in der Alte Bayernwerkstraße eher fraglich.
Übersetzt heißt das – wir wissen es nicht und scheuen wir jegliches Risiko.
3.2 Ausweisung der östlichen Ostenstraße als Fahrradstraße (kein modaler Filter)
In der SZ heißt es: Rechtliche Bedenken habe er auch beim Vorschlag des Bündnis, aus der Ostenstraße eine Fahrradstraße zu machen.
In der Beschlussvorlage Stadt Dachau heißt es: „Die Ausweisung einer Fahrradstraße erscheint aus verkehrsrechtlichen Gründen im Vergleich zu einem modalen Filter eher möglich.“
3.3 Ausweisung der östlichen Ostenstraße als verkehrsberuhigten Bereich
Diese Variante kommt in der SZ Berichterstattung nicht vor
In der Beschlussvorlage heißt es dazu: „Die Ausweisung als verkehrsberuhigter Bereich erscheint aus verkehrsrechtlichen Gründen im Vergleich zu einem modalen Filter eher möglich, aber durch den notwendigen baulichen Eingriff vergleichsweise unwirtschaftlich.“
Fazit: Bei einem Milliardenprojekt MD-Gelände erscheinen die Kosten für einen verkehrsberuhigten Bereich wohl eher als Pipifax. Wer löst denn das Verkehrschaos in der Ostenstraße aus?
Hier gehts zum Artikel in der Dachauer SZ, der Titel müsste lauten, wir planen hier gezielt gegen Radler, aber das Gegenteil ist der Fall.
„Wir planen hier gezielt für Radler“
