Am 3.März 2002 kam es zum größten Wahlfälschungsskandal der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland in der Großen Kreisstadt Dachau.
Sicherlich werden jetzt wieder Stimmen laut man solle die Sache nicht immer wieder aufwärmen. Dagegen spricht, bis heute hat sich die CSU Dachau weder für den Wahlbetrug noch die Folgetaten entschuldigt. Von 6 Hauptverdächtigen wurden nur 2 verurteilt. Der verurteilte Wahlfälscher Wolfgang Aechtner hat in der Gerichtsverhandlung zugegeben, dass das nicht die einzige Wahl war, die zugunsten der CSU Dachau gefälscht worden ist, sondern dass das bereits zum 4. mal durchgezogen wurde. Erst als die Manipulationen erwiesen waren, zog die CSU-Ortsvorsitzende Gertrud Schmidt-Podolsky Konsequenzen und trat (als Ortsvorsitzende) zurück.
In der Folge wurde seitens der CSU die Schuldumkehr intensiv betrieben. Nicht die Täter, sondern die Aufklärer sollten die Nestbeschmutzer Dachaus sein. Alle Strippen wurden gezogen um die Aufklärer in dieses Licht zu rücken.
Überblick auf Wikipedia: Wahlfälschungsskandal von Dachau
Der Spiegel: Bewährungsstrafe für Ex-CSU-Stadtrat
SZ: Dachauer Wahlfälscher müssen mehr als 116.000 Euro zahlen
Eine Ereignistafel des Bündnis für Dachau ist hier zu finden: Rückblick Wahlskandal
