In der vergangenen Werkausschusssitzung vom 28.02.2024 ging es einmal mehr um den Sachstand des Hallenbadneubaus. Herr Neuhaus vom Büro Krieger Architekten hat den letzten Stand der Planungen berichtet. Der Stand der Ausführungsplanung für den Neustart des Hallenbadneubaus liegt danach bei fast 95 %. Bislang haben zum Abschluss der Planungen noch die Ergebnisse des Blower Door Test und der Thermografie gefehlt.
Beide Test beschäftigen sich mit der Qualität der Außenhülle. Die Gute Nachricht zuerst: die Thermografie erfolgte am 12.12 2023 durch die Dekra. Das Ergebnis wurde nun bewertet und bis auf kleinere Problemstellen insgesamt als positiv ausgewiesen. Die Gebäudehülle ist in der gesamten Fläche in Ordnung. Bestimmte Anschlussstellen (insbesondere bei Dachfenster, Türen und an der Glasfassade) müssen nachgearbeitet werden. Für viele der Problemstellen gibt es bereits Detailplanungen zur Lösung. Bestimmte Bauelemente sind allerdings durchaus kritisch, da hier im Betrieb die Möglichkeit besteht, das Feuchtigkeit in die Dämmung eindringen könnte. Das neue Planungsbüro erarbeitet dazu entsprechende Lösungen.
Ein wichtiger Aspekt bei diesem Bericht war in jedem Fall, dass es richtig war, den früheren Architekten zu wechseln. Auch wenn dadurch ein lange Zwangspause entstanden ist, hat man nun ein gutes Gefühl, dass der Bau gut zu Ende geführt wird. Wäre die jetzige Analyse nicht erfolgt, wäre womöglich an einigen Stellen bereits in wenigen Jahren erhebliche Baumängel entstanden.
Ein weiteres kritisches Bauteil war in der ersten Bewertung das große Dachfenster. Ein großer Teil der Konstruktion hat sich aber mittlerweile als unkritisch erwiesen. Ein letzter Mängelverdacht zu möglichen fehlerhaften Schrauben in der Pfosten Riegel Konstruktion wird im Moment geklärt.
Nach der jetzigen Terminplanung wird die Außenhülle bis Anfang 2025 endgültig fertig gestellt. Für die Fertigstellung des Innenausbaus wird vom neuen Architekturbüro mit dem 1. Quartals 2026 angegeben. Die Fertigstellungsdaten haben sich somit nicht verändert.
Soweit unser Bericht zum Thema.
Presse im Skandalmodus
Was die Dachauer Zeitungen daraus machen, schaut allerdings danach aus, als ob es eine ganz andere Veranstaltung gewesen wäre. Nachdem im Großen und Ganzen keine neue Nachrichten vorhanden waren, stürzen Sie sich auf kleine Details, die jetzt zu großen Mängeln aufgebauscht werden. Aber ja klar, je mehr durchgeplant ist, desto mehr Details sind eben auch vorhanden. Deshalb gibt es aber nicht mehr Mängel, sondern einfach nur mehr Lösungen!
Interessant ist es auch von einer nassen Dämmung zu schreiben – die Dämmung ist nicht nass, sonst müssten wir ja die komplette Hülle wieder rückbauen – Die Architekten haben Details gefunden, die gelöst werden müssen, damit keine Feuchte in die Dämmung eindringen kann. Das ist ein erheblicher Unterschied würden wir meinen. Dehnbar sind auch Aussagen zu noch weiteren Verzögerungen – ja, das Architekturbüro hat ausgeführt, dass einige Vorplanungen noch etwas länger dauern, hat aber den bisherigen Zeitplan, nachdem das Bad Mitte 2026 fertig wird, nochmals bestätigt.
Schlussendlich bleibt von der vorgeblichen Sensation der neuen Nachrichten nicht mehr viel übrig. Aber es hat viele Klicks gebracht.
Hier die Presseartikel:

Danke für die Information. Auch ich habe nach dem Artikel iM MM schlimmeres befürchtet.
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