Die eisige Reaktion der Bürgermeister

Avatar von Bernhard SturmGepostet von

Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Tausende von Bürger*Innen aus dem Dachauer Umland fordern in einer Petition den Erhalt des Eissports in Dachau. Eine Fraktion versucht pro-aktiv einen Vorschlag zu machen, wie Eissport zukünftig noch möglich sein kann. Und, anstatt die Option einen interkommunalen Zweckverband zu etablieren ernsthaft und mit der Absicht eine Lösung zu finden zu diskutieren, lassen sie, um beim Bild zu bleiben, die Anliegen der Bürger*Innen ins Abseits schlittern.

Vermutlich hat Bürgermeister Kolbe die Haltung im Landkreis auf den Punkt gebracht. So Kolbe im SZ-Interview: Er schließe aus, dass sein Gemeinderat „auch nur einen Gedanken daran verschwendet“. Krass, als ginge das Thema niemanden etwas an und wäre völlig irrelevant.

Wenn man die Aussagen liest, kann man wohl sagen, dass diese Haltung auch bei den anderen Bürgermeistern vorherrscht. Es ist ihnen im Grunde egal und sie sehen es als ein ausschließlich Dachauer Thema an.

Auch die politischen Parteien, die sonst so gerne populistische Themen aufgreifen, halten sich erstaunlich zurück. Warum wohl? Komisch, ist es doch seit geraumer Zeit populär auf Themen aufzuspringen die die Bürgerinnen und Bürger bewegen. Aber anscheinend zeigt man Engagement nur, wenn es um Gasheizungen, billigen Diesel und den Abschuss von Krähen geht.

Von verschiedenen Richtungen in die Zange genommen.
Die Diffamierer – Sie lehnen Vorschläge vor allem von bestimmten Gruppen grundsätzlich ab. Weil sie wahlweise „ideologisch“, gegen den „gesunden Menschenverstand“ oder „für eine Klientel“ sind.

Die Populisten – Sie machen sich die Anliegen der Bürger*Innen zu eigen und versuchen politischen Profit daraus zu ziehen. Gerade Populismus wird als politischer Treiber aktuell gerne genommen. Da kann man schöne Instagram und Facebook Posts generieren. Gibt es da nicht einen Post der Freien Wähler Dachau die sich als Eis-Fans outen? Komisch, sie haben aber das ESV-Konzept 2019 abgelehnt. Populismus funktioniert nach den aktuell gültigen Regeln dieser Kategorie so, dass diejenigen an den öffentlichen Pranger gestellt werden können, die versuchen einen konstruktiven Vorschlag zu bringen.

Die Empörungsblase – Nicht zuletzt kommen noch die Kommentare in allen möglichen Netzwerken dazu. Da bläht sich die Empörungsblase auf. Es wimmelt nur von „War ja eh klar“, „Dachau ist zu dumm“, „schon wieder ein Protzbau mehr“, „die Stadt macht ja nix“, „für ein paar Hansel wird Geld rausgeschmissen, für die Rentner wird nix getan“, „in der Altstadt gibt es keine Parkplätze“ usw. usw…
Die Nutznieser dieser Empörungsökonomie reiben sich die Hände von den „Clicks“ und „Likes“ und wie sich die Leute verbal attakieren. Ergebnis: Konstruktive Diskussion ausgehebelt und zerstört.

Die Blender – Sie kommen mit supertollen Gegenvorschlägen, die allzu oft Blendgranaten oder Scheinlösungen sind. Sie sollen Entscheidungen nur verzögern oder Ideen versanden lassen. Sehr schön zu sehen durch die Aussage des Hebertshauser Bürgermeister Reischl. Der doch tatsächlich fordert ein Hallenbad wäre wichtiger. Uii.. das ist aber spannend. Die Stadt Dachau sollte doch daraufhin bei der Gemeinde Hebertshausen einen Zuschussantrag für das Hallenbad stellen. Ein Hallenbad scheint ja doch sehr wichtig zu sein.

Die CSU Fraktion stellt den Antrag: „Uneingeschränkt“ eine Eisfläche am südlichen Teil des ASV-Geländes zu bauen.

Eine „schlanke“ Lösung
Geht man von den derzeitigen Aufwendungen für den Betrieb der Eisbahn beim ASV aus, bleibt nur eine „schlanke“ Lösung. Zum Beispiel eine temporäre Eisfläche in Dachau. z.B. auf der Thoma-Wiese. Diese schließt aber de facto den Ligabetrieb für den ESV aus. Wollen wir das?

Eine Halle gebaut von Investoren
Das Konzept von 2019 wäre immer noch eine Überlegung wert. Auch wenn die Chancen auf eine Wiederaufnahme gering sind. Gerade jetzt, wo die Baukosten explodieren.
Denn diese Halle wäre ganzjährig nutzbar und für verschiedene Aktivitäten ausgelegt. Nur mit einer solchen Halle können die notwendigen Anforderungen für den Inklusionssport des ESV erfüllt und weitere Einnahmen durch Veranstaltungen etc. generiert werden. Die Defizite könnten dann so gering wie möglich gehalten werden. Dies ist aber nur möglich, wenn die Lasten geteilt werden.

Kooperation statt „Mein Dorf First!“
Oder, die Bürgermeister (Bürgermeisterinnen gibt es ja aktuell keine) sehen ein, dass es mit einer egozentrischen „Mein Dorf zuerst“ Haltung keinen Fortschritt gibt. Dass es bei bestimmten Themen nur mit gemeinsamen Lösungen gehen kann.

Doch solange diese „Denke“ nicht Einzug hält, können wir den Bürger*Innen nur raten sich Traktoren anzuschaffen. Anscheinend ist das der einzige Weg sich Gehör zu verschaffen.

14 Kommentare

  1. Als Mitglied im Karlsfelder Gemeinderat finde ich so eine interkommunale Kooperation grundsätzlich interessant. Nur haben wir leider schon größte Schwierigkeiten, unsere Pflichtaufgaben zu finanzieren. Insofern ist bei uns schlichtweg kein Geld da, um in ein Projekt Eisstadion in der Stadt Dachau einzusteigen.

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  2. Hallo Adrian, zum einem geht es erst mal um eine Eislauffläche und nicht um ein Stadion. Zum anderem könnte ich mir so eine Eislauffläche auch an unserer Gemeindegrenze vorstellen. auch auf Karlsfelder Grund, ist aber nicht zwingend. So wäre der finanzielle Aufwand für Karlsfeld überschaubar. Entscheidet das Bürgermeister Kolbe in Karlsfeld wieder alleine, wie beim Hallenbad – ohne Gemeindrat?

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  3. Sorry, „gebaut vom Investor“ klingt gut, aber der Investor gibt die Mindestselbstbeteiligung, 85% der Baukosten bleiben an der Stadt hängen plus die jährlichen Personal- und Betriebskosten. Ein teures Kuckucksei für die Stadt

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  4. Es gäbe eine bisher völlig unerwähnte vierte Lösung: Neubau der Scherer-Halle am selben Ort, auf den Tennisplätzen oder anderswo (warum muss das als Campus gebaut werden? Nur weil sich der ASV das wünscht?) ohne die bestehende Eisfläche abzureißen. Würde man an selber Stelle neu bauen, müsste für die Bauzeit eine Übergangslösung geschaffen werden um den Schulsport gewährleisten zu können. Entweder man arrangiert sich mit dem ASV und nutzt für die Bauzeit die Mehrzweckhalle mit (die der ASV aktuell zZt ausschließlich selbst nutzt). Oder man schafft eine Lösung auf zB der Thoma-Wiese mit Tragzelt. Lösungen gäbe es. Wieso ist ausschließlich die Lösung mit Abriss der bestehenden, funktionierenden Eisbahn und Scherer-Hallen-Neubau an dieser Stelle im Gespräch?

    Unbequeme Fragen an die Stadträtinnen und Stadträte warum man beim Scherer-Hallen Neubau ähnlich wie beim Hallenbad wieder eine große Lösung (1600 Sitzplätze, Physio-Raum, Geschäftsstelle mit 280qm, Mittagsbetreuungsräume, 600qm Gym, uvm) unbedingt möchte sind hier noch gar nicht gestellt.

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    1. Frage ist doch auch wie in Zukunft 300.000€ jährliches Betriebsdefizit gedeckt werden sollen. Es geht nicht nur um den Bau. Wenn es kein schlüssiges Betriebskonzept gibt, wird der Erhalt oder Neubau einer Eislauffläche scheitern. Da ist die Initiative ja schon dran, ich bin gespannt.

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    2. Auch diese Lösung wurde in diversen Sitzungen des Stadtrats bereits behandelt. Angesichts der erheblichen Schwierigkeiten beim Wegfall der Scherer Halle und der Tatsache, dass in die bestehende Eisfläche ohnehin Millionen für die Sanierung aufgebracht werden müsste, hat man die jetzige Lösung für einen Bebauungsplan vorgegeben. Würde man den Bebauungsplan jetzt ändern gäbe es auch in 10 Jahren keine Lösung weder für die Halle noch für die Eisfläche .
      Zur Dimension: Für die neue Scherer-Halle gibt es zwei Bauabschnitte. Zunächst wird nur der „Pflichtteil“ gebaut. Später kann das zusätzliche Raumangebot dazu kommen, wenn entsprechend Geld verfügbar ist. In jeden Fall ist es sinnvoll jetzt schon mal beide Abschnitte zusammen zu planen.

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      1. Ein Schwimmbad mit 8 Bahnen und Rutsche ist und bleibt eine große Lösung. Sie wird eine fünfbahnige ersetzen. Welche Stadt in Bayern hat in den letzten Jahren ein Schwimmbad dieser Dimension gebaut ist plant dies in naher Zukunft? Wieviele Hallenbäder in München haben 8 x25m Becken? Olympiaschwimmhalle, und sonst? Mir ist keine bekannt und ich gehe regelmäßig schwimmen. Der Bedarf ist da, umso mehr seit Karlsfeld einfach geschlossen hat. Aber eine Stadt mit wenigen Einnahmen kann nicht nur die Vereinshuber und deren VertreterInnen im Stadtrat glücklich machen.

        Zum Beispiel ist nicht verständlich warum die Stadt eine Machbarkeitsstudie für viel Geld erstellen lässt in dem drei Szenarien untersucht werden, wovon zwei Nicht-Optionen sind: Weder würde eine reine Schulturnhalle ausreichen, noch würde ein 2500-3000 Personen-fassendes Volleyball-erstligakonforme Sportstadion im Ansatz finanzierbar sein. (Ein Stadion dieser Größe wünschen sich zum Bsp die Münchener Vereine u.a. fürs Handball. Aber selbst die Landeshauptstadt baut nicht eine solche, Bedarf hin-oder-her.)

        Warum also hat die Stadt keine Machbarkeitsstudien für drei Szenarien mit 600 Sitzplätzen (Status quo), 1000 und 1400 erstellen lassen? DAS wäre eine Entscheidungsgrundlage gewesen. Stattdessen plant man dem ASV seine Wunschliste zu erfüllen.

        Und was ist mit den Schulden die für eine solche Maximallösung aufzunehmen sind? Fällt dann der Umzug des TSV flach? Wird die Jugendarbeit zusammengestrichen? Das Kulturprogramm? Das Sonmerferienprogramm? Die Finanzierung der Kapellen?
        Der Stadtrat konnte sich wegen der finanziellen Lage noch nichtmal durchringen 350.000€ zum Erhalt der Burgfriedenstr. 3 auszugeben. Man überlässt das marode Gebäude einfach dem Zerfall, plant aber einen Hallenneubau mit 1600 Sitzplätze! Und reißt dafür eine bestehende Eisbahn ab die man nach und nach hätte sanieren können.

        Was hier und in manchen Presseveröffentlichungen anklingt, ist, dass der Stadtrat in weiser Voraussicht das Projekt in zwei Bauabschnitten plant. Erstmal solle nur die Halle (mit Parkhaus?) gebaut werden, später erst – bei besserer Haushaltslage – die Geschäftsstelle, Gym, Physioraum, Aufwärmhalle, usw. Warum muss das nun schon mitgeplant werden? Wird denn vom Kämmerer ein Geldsegen in den nächsten Jahren erwartet? In welcher Reihenfolge wird denn dann gebaut: TSV vor ESV Neubau im Stadtwald vor ASV Bauabschnitt 2? Nein, die Stadtkasse wird eher noch leerer und all diese Projekte unfinanzierbar. DAS ist Populismus. Aber wenn man das weiß, warum gibt man dann trotzdem das Geld für die Detailplanung des zweiten Bauabschnitts aus?

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    3. Im Übrigen wurde beim Hallenbad keine große Lösung geplant. Das Bad hat 8 Bahnen und ein Lehrschwimmbecken. Da ist nichts überdimensioniert für eine Stadt mit 50000 Einwohnern

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  5. Welche Stadt in Bayern hat in den letzten Jahren überhaupt ein neues Schwimmbad gebaut? Und nach Ihrer Argumentation hat Dachau bereits vor 50 Jahren ein völlig überdimensioniertes Hallenbad mit 5 Bahnen für 30.000 Einwohner gebaut – heute ist es ganz offensichtlich zu klein. Jetzt wird ein neues Bad für 50.000 Einwohner (mit Einzugsgebiet von ca. 150.000 Einwohnern) gebaut. Warum bitte sollte man ein neues Bad bauen, dass von Anfang an zu klein ist?

    Sie haben völlig recht, es wurden 3 Varianten untersucht. Und das mit einem validen Hintergrund – in der derzeitigen Halle spielt ein Volleyball Bundesligist. Daher hat man untersucht, was es bedeutet, wenn man die Vorgaben des Volleyballverbands für eine Halle mit 2500 Zuschauern (Anforderung 1. Liga) erfüllen möchte. Alternativ wurde die Anforderung für die 2 Liga (1500 Zuschauer) und eine reine Schulsporthalle untersucht. Und ja zur Überraschung aller wurde sowohl die Maximalauslegung als auch die Minimalauslegung aussortiert. Eine weitere Differenzierung ist allerdings nicht mehr Zielführend. Der Grund dafür ist, dass ab einer Zuschauerkapazität von über 200 Zuschauern eine Halle als Versammlungsort gilt und damit erheblich höhere Anforderungen für Brandschutz und Fluchtwege gilt, die entsprechend die Kosten definieren. Da macht es dann keinen erheblichen Unterschied mehr, ob die Kapazität 500, 1000 oder 1500 Zuschauer beträgt. Die Zusätzlichen Kosten sind im wesentlichen nur noch die Menge von ausziehbaren Tribünen.

    Aber das alles hat nichts damit zu tun, dass es immer schwieriger werden wird die Eislaufbahn am laufen zu halten. selbst, wenn wir keine neue Scherer Halle bauen würden, bleiben das jährlich Defizit und der erheblich Investitionsbedarf für die bestehende Eisbahn. Diese Aufwendungen wird die Stadt in Zukunft nicht mehr allein stemmen können. Also braucht es neue Lösungen – wie diese aussehen wird die Zeit zeigen.

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    1. Dass eine grundsätzliche Differenzierung der Hallengröße in 500, 1000 & 1500 Tribühnenplätze nicht zielführende sei ist ein Offenbarungseid. Man gibt also viel Geld aus für eine Studie bei der erwartbares herauskommen soll: eine Schulturnhalle (d.h. ohne Tribüne) ist zu klein, eine Volleyball-Erstliga-kompatible Halle zu teuer, bleibt noch die dritte (und gewünschte) Option, eine Zweitliga-Halle. Das ist die von Ihnen (und der Stadtratsmehrheit) gewollte „Zielführung“. Letztlich ist es eine Behauptung, mehr nicht.

      Natürlich sind die behördlichen Anforderungen an ein Veranstaltungsgebäude unterschiedlich, je nachdem wie viele Menschen es fassen soll. Eine 1600er Halle muss andere bauliche Anforderungen erfüllen als eine 600er Halle. Das treibt oder senkt die Bau- und Unterhaltskosten maßgeblich.

      Die Parallelen zum Hallenbadneubau sind frappierend. Ohne verlässliche Datengrundlage wird eine Vereinswunschliste als Bedarf angenommen der zu befriedigen sei. Kosten sind erstmal nebensächlich, gekürzt wird der Haushalt ja erst später.

      Waren Sie bei einem Erstligaspiel der ASV Volleys? Oder bei einem beliebigen Spiel der ASV HandballerInnen? Dann wissen Sie dass bei einem durchschnittlichen ASV Handballheimspiel mehr Zuschauer auf der Tribünen sitzen als bei der 1. Mannschaft der Volleys. Vielleicht wäre das die passendere Bezugsgröße zur Tribünenberechnung?

      Aktuell spielt der ASV in der 1. Bundesliga und hat sogar eine Garantie auf 3 Jahre nicht abzusteigen weil – surprise – die Volleyballliga Probleme hat Vereine zu finden die sich den damit verbundenen finanziellen und administrativen Belastungen stellen wollen. Dient die aktuelle Erstligabeteiligung also als Grundlage für eine Entscheidung eine 1600 Personen-fassendes Stadion zu bauen? Schauen Sie sich doch mal die anderen Hallen an in denen die anderen Erstligisten spielen, die Liste ist leicht online beim Verband zu finden. Sie werden erstaunt sein, dass fast keine Halle den Anforderungen der Liga genügt.

      Eine weitere Frage: wenn der selbsternannte „geilste Verein der Welt“ TSV Herrsching nicht in Herrsching spielt sondern in der Rudi-Sedlmayer Halle/Audi Dome/BMW Park in München, warum suchen sich nicht die ASV Volleys eine passende Halle ausserorts? Nein, der Bedarf der ASV Volleys ist lediglich ein nettes, vorgeschobenes Argument. Eine 1600er Halle wünscht sich Stadtrat und ASV schon min solange wie über den Neubau diskutiert wird, da spielten die Volleys noch keine Bundesliga.

      Letztlich muss ihnen doch bewusst sein: wenn sie ein großes Stadion bauen (1600 ist groß! 8 Bahnen sind groß!), fehlt Geld an anderer Stelle.

      Der Vorwurf an OB und Stadtrat ist bei Hallenbad und Scherer-Halle der gleiche: backen sie kleinere Semmeln! Analysieren sie den Bedarf eingehend und hören sie nicht nur auf die Vereinslobbyisten! Vergleichen Sie mit anderen Städten/Gemeinden! Lieber den Status quo in der Fläche erhalten als unfertige Luftschlösser bauen und dafür Eisbahnen platt zu machen und anderswo zu kürzen.

      Warum nun aber ein zweiter Bauabschnitt detailgeplant werden muss der in absehbarer Zukunft nicht zu finanzieren ist? Das bleibt Ihr Geheimnis.

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      1. hier wird kein riesiges Stadion gebaut. hier wird im Großen und Ganzen eine notwendige Schulturnhalle gebaut, die 2 Meter höher wird, damit darin Volleyball gespielt werden kann (und wenn man ein Volleyballspiel angeschaut hat, weiß man, dass das dringend notwendig ist) und ausziehbare Tribünen erhält, damit bis zu 1500 Zuschauer Platz finden. Das können Sie wie die 8 Bahnen für das Hallenbad überdimensioniert halten, aber der gesamte Stadtrat hat beides mit sehr großer Mehrheit beschlossen.

        natürlich kann man jede Studie anzweifeln und noch drei andere Studie beauftragen, allerdings werden wir dann gar keine Entscheidungen mehr treffen können.

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    2. Ein kleiner Vorschlag damit Dachau auch in Zukunft eine Eisbahn hat:

      • eine etwa gleich große Scherer-Halle wird an selber Stelle, auf den Tennisplätzen, oder z.B. an der Wallbergstraße neu gebaut.
      • das Eisstadion bleibt erhalten
      • der ESV sucht Sponsoren für eine günstige Überdachung (inkl. PV-Anlage) der Eisfläche, Fundamente sind ja bereits vorhanden
      • der ESV versucht zusammen mit Sponsoren den Kostendeckungsgrad von derzeit 25% auf 50% zu erhöhen, damit reduzieren sich die Kosten für den städtischen Haushalt von derzeit 210.000€pa auf <140.000€pa

      Damit würden weder ESV noch ASV ihre Wunschliste erfüllt bekommen. Aber es gäbe weiterhin Eislauf und Hockey in Dachau sowie Amateur- und Breitensport beim ASV.

      Was unlauter ist: den ESV wieder auf Sponsorensuche zu schicken für eine eigene Eisfläche, die auch trotz Sponsoren von der Stadt nicht mitfinanziert werden will.

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      1. dieser Vorschlag ist leider nicht zielführend.

        Wenn die jetzige Planung komplett umgeschmissen wird, muss der Bebauungsplan neu erstellt werden, was in etwa ca 4 Jahre dauert. Damit haben wir am Schluss weder eine neue Scherer-Halle noch eine Lösung für die Eisfläche.

        Es kann durchaus sein, dass die Annahmen vor 8 oder 9 Jahren nicht zu den heutigen Realitäten passen. Aber alles komplett neu zu planen bringt uns auch nicht weiter.

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