Für das Bündnis für Dachau war schon immer klar, dass größere Investitionen in der Stadt immer auch größere Förderungen von Bund und Land benötigen. Stadtrat Michael Eisenmann hat deshalb für das Bündnis für Dachau am 03.10.2018 die
Ausarbeitung eines Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK)
(Hier link zum Antrag)
beantragt, weil in sehr vielen Förderprogrammen immer wieder das ISEK als zentrale Voraussetzung für Fördermöglichkeiten genannt wurde.
Die Verwaltung und der Bauausschuss sahen diesen Antrag allerdings zunächst kritisch. Die CSU sahen die zu erwartenden Kosten im 6stelligen Bereich für die Erstellung eines ISEK sehr kritisch. Die Verwaltung warnte vor einem zu großen internen Personalaufwand.
Erst als dann klar wurde, dass ohne diese Grundlage keine Städtebaufördermittel mehr fließen, beschloss im Januar 2021 der Bauausschuss die Erarbeitung eines entsprechenden Konzeptes. Dieser Prozess zog sich inklusive Bürgerbeteiligung über 2 Jahre hin, und für 2023 konnten die ersten Förderanträge gestellt werden.
Heute zeigt sich: Der Antrag des Bündnis für Dachau für ein ISEK und die Arbeit der Bürgerinnen bei den Beteiligungsprozessen hat sich gelohnt – bisher sind etwas über eine Millionen € geflossen oder zugesagt.
- 102.000 € für die Flächenentsiegelung Stadtgrün Landesförderung
- 320.000 € Programm „Innen statt Außen“ Altstadt, Haus der Erwachsenenbildung, Schützenheim
- 396.000 € Grundprogramm „Stadtgebiet Südost“
- 18.000 € Modellprojekt „Digitale Planung Bayern – X-Planung“
- 180.000 € Sonderfonds „Innenstädte beleben“ Bürgerbiergarten
Bündnis kümmert sich um mehr Einnahmen statt Kürzungen beim Personal
Und 2024 und in den folgenden Jahren geht es weiter. Nur wenn man langfristig denkt, in die Grundlagen investiert und dazu auch personelle Ressourcen einsetzt, kann man am Ende auch Vorteile für die Stadt erreichen. Von dieser Arbeit werden wir viele Jahre lang enorm profitieren – soviel können wir beim Personal der Stadtverwaltung gar nicht einsparen.
