Verwirrende Zahlenspiele

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Heute in der Dachauer SZ:

„Verwirrende Zahlenspiele“

Bündnis für Dachau kritisiert Wählergruppierung WIR

WIR-Stadtratskandidat Gerhard Schlabschi kritisiert die Gewerbesteuereinnahmen der Stadt Dachau.
Als Vorzeigebeispiel nennt er Bergkirchen, das ähnliche Einnahmen aus der Gewerbesteuer erziele.

Zu den Fakten: Im Jahr 2018 nahm die Stadt Dachau circa 28 Millionen Euro an Gewerbesteuern ein. Für 2020 geht die Stadtverwaltung von Einnahmen in Höhe von 24 Millionen Euro aus. Pessimistisch gerechnet, denn traditionell kalkuliert die Stadt Dachau vorsichtig. Die tatsächlichen Einnahmen werden seit der Finanzkrise vor zehn Jahren stets übertroffen. Bergkirchen rechnete für 2019 laut einem SZ-Bericht vom April 2019 mit Gewerbesteuereinnahmen in Höhe von 7,2 Millionen Euro. Wir gönnen der Gemeinde Bergkirchen jeden Cent davon. Wir finden: Jeder Gemeinde im Landkreis soll es gut gehen. Aber wir möchten davor warnen, Äpfel mit Birnen zu vergleichen und Beträge, die um bis zu 400 Prozent differieren, als „ähnlich“ zu bezeichnen. Das zeugt weder von wirtschaftlichem Sachverstand noch von Fairness im Wahlkampf. Leider ist Herrn Schlabschis Gewerbesteuervergleich nicht der erste Versuch, mit verwirrenden Zahlenspielen die Finanzpolitik der Stadt Dachau zu diskreditieren. Wir wünschen uns im Wahlkampf mehr Fairness und Sachlichkeit.

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