Mahnwache gegen Rechtspopulismus in der Presse

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Im Vorfeld der Veranstaltung war klar abgesprochen, dass sich der Protest gegen die AfD und Rechtspopulismus richtet. In einer stillen Mahnwache. Bei der Ankunft des Referenten Abdel-Samad wurde diese Abmachung gebrochen und der Protest richtete sich lautstark gegen den Referenten. Dafür gab es höchstens einen Grund, nämlich dass sich Abdel-Samad von der AfD vor den Karren spannen ließ. Dennoch: Meinungs- und Redefreiheit verteidigt man nicht mit Sprechchören wie „Hau ab“ und mit aufgeregter Rudelbildung. Das es auch anders geht zeigten die zum Teil selben Personen am selben Abend, nachdem sie dem Redner, den sie zuvor in die Wüste schicken wollten, applaudierten.

Der Merkur berichtet am 29.10.15 Tumulte bei Mahnwache gegen Islamkritiker Hamed Abdel-Samad

Die SZ berichtet am 30.10.15 unter der Überschrift Unfreundlicher Empfang
Der lesenswerte Kommentar: Kein Ort für einen Dialog.

Ein Kommentar

  1. Weil ich so etwas erwartet hatte, bin ich nicht zur Mahnwache gegangen. Der AfD erhält dadurch Aufmerksamkeit und eine große Presse, die er sonst nicht erhalten hätte.Es ist auch nicht auszuschließen, dass die Aggression von eingeschleusten AfD -Anhängern angezettelt wurden.

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