CSU: Treppen gegen Radfahrer

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Ein wunderschönes Konzept legte Landschaftsarchitekt Michael Luska für die Freiflächengestaltung Postschule vor.

Was unseren Anliegen besonders entgegen kommt: Ein Radweg von der Ludwig-Dill-Straße unter der Münchner Straße hindurch auf dem betonierten Teil des Viehgassenbaches. Die Schulkinder könnten kreuzungsfrei auf die andere Seite der münchner Straße.

Aber zerredet: CSU Stadtrat Erwin Zehrer lobte zwar das Konzept, warnte aber vor den wilden Radrasern, die in den Ort der Ruhe eindringen. Er sprach sich dafür aus, die Treppen zu belassen, damit die Radfahrer absteigen müssen.

Eine ähnliche Diskussion haben wir hinter uns, die Brücke am Kalkberg, auch da sprach sich der CSU Sprecher im Bauausschuß für einen Verbleib der Treppe aus. Dass es Behinderte gibt, die diesen Weg benutzen, konterete man damals mit dem Argument, die können ja außenrum, über Hallenbad und Familienbad die Amper erreichen.

Ja Herr Zehrer konsequent bleiben, dann auch Treppen für die Autoraser in allen Spielstraßen Dachaus.

5 Kommentare

  1. Die Radwegsituation in Dachau ist eine Krankheit für sich. Es wäre an der Zeit,alle Radwege einer Prüfung nach Benutzerfreundlichkeit und Verkehrssicherheit zu prüfen und auszubauen. Die Erschließung neuer Radwege, etwa wie es sich wie hier geschildert anbietet, sollte angenommen werden. Allerdings muß den Radfahrern im Gegenzug insofern ins Gewissen geredet werden, als diese bitteschön die Straßenverkehrs-vorschriften (nicht in falscher Richtung fahren, nicht bei Rot über die Ampel, nicht auf reinen Gehwegen fahren, Licht an bei Dunkelheit usw.)beachten sollten.Dieter Holder, Dachau

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  2. Treppen gegen Radler? Braucht\’s in Dachau nicht, wir haben eh schon genug Stolperfallen, Schlaglöcher,\“Radfahrer absteigen\“ Passagen, zum Absteigen zwingende Autoeinbieger und andere reaktionsfördernde Massnahmen.Wer\’s nicht glaubt, ich bin gerne zu einer zweistündigen Probefahrt bereit.Herbert Michalczyk, Dachau

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  3. Das sollte man mal Autofahrern zumuten, dass man ihnen den Weg versperrt mit Barrieren. Da würde die gesamte CSU Amok laufen und ihre Wähler würden ihnen auch zu Hauf davon laufen. Aber von Herrn Zehrer ist man ja so einiges gewöhnt, der wollte ja auch mal wörtlich im Bauausschuss gesagt, dass \“Ungeziefer\“ (gemeint waren ein paar Obdachlose!) am Dachauer Bahnhof entfernen lassen. Man sollte nun endlich daran gehen, diese Person Zehrer aus der Stadtratsliste ein für alle mal zu entfernen.Übrigens: Wenns nach der CSU gegangen wäre, gäbe es überhaupt keine Parkplanung an der Postschule, da würden nun schon die Bagger der Bauträger Löcher für den gewohnten Einheitswohnungs-Kaviar-oder ähnlichen Bau ausbuddeln. Zum Wohle der Dachauer Bürger – oder wie man das immer bezeichnet! Natürlich nur für die Elitebürger, die kein Fahrrad benutzen. Nichts für ungut!Gabriele Steinlechner

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