Der kommende OB- und Stadtratswahlkampf in Dachau weist zwei Besonderheiten auf, die auf den ersten Blick unspektakulär wirken. Zusammengenommen sagen sie jedoch viel darüber aus, wie sehr politische Orientierung diesmal gefragt ist.
Zum einen treten von 12 Listen fünf ohne eigenen Oberbürgermeister-Kandidaten an – darunter die AfD, WIR, FDP, Bürger für Dachau und die UWG Tierschutz. Das ist legitim. Gleichzeitig bedeutet es: Nicht alle Listen erheben den Anspruch, die Stadt als Ganzes zu führen. Der Fokus liegt dort bewusst auf Teilbereichen oder auf der Arbeit im Stadtrat.
Zum anderen treten zwei unterschiedliche Listen unter dem Namen „Freie Wähler“ an: die Freie Wähler Bayern e.V. / Überparteiliche Bürgergemeinschaft Dachau e.V. (Freie Wähler/ÜB) sowie die Freie Wähler Dachau e.V.. Auch das ist formal korrekt – verlangt aber genaues Hinsehen, um Programme, Personen und Verantwortlichkeiten auseinanderzuhalten.
Beides zusammen zeigt: Diese Wahl ist keine, bei der man sich allein auf Namen oder Gewohnheiten verlassen sollte. Sie verlangt Aufmerksamkeit, Information und bewusste Entscheidungen.
Kommunalpolitik lebt von Nähe.
Nähe braucht Klarheit.
Und Klarheit entsteht dort, wo Verantwortung sichtbar übernommen wird.
Mehr zu unserem Kandidaten und unserem Ansatz hier: Unser OB-Kandidat Michael Eisenmann
