Finanzausgleich wird aufgestockt, kleiner Lichtblick für Dachau

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Nach der Sitzung am Freitag 31.10.25 zwischen Finanzminister Albert Füracker, den kommunalen Spitzenverbänden und der Staatsregierung steht fest: Der kommunale Finanzausgleich wird 2026 kräftig aufgestockt.
Für Dachau erwarten wir Schlüsselzuweisungen von rund 11 bis 12 Millionen Euro.

Damit würde die Stadt wieder auf das Niveau der Jahre 2023 und 2024 zurückkehren – nach dem deutlichen Einbruch im Jahr 2025. Der Freistaat reagiert mit dem Rekordvolumen von 12,83 Milliarden Euro auf die wachsenden finanziellen Belastungen der Kommunen, etwa durch steigende Sozialausgaben, Personal- und Betreuungskosten.

Ganz bleibt das Geld allerdings nicht in der Stadt. Über die Kreisumlage fließt ein erheblicher Teil an den Landkreis zurück. Nach derzeitigen Berechnungen dürften rund 6½ bis 7 Millionen Euro netto im Dachauer Haushalt verbleiben – also spürbar mehr Spielraum als im laufenden Jahr, aber noch kein Grund zur Entwarnung.

Wir begrüßen, dass der Freistaat die Bedeutung der kommunalen Haushalte anerkennt und die Schlüsselzuweisungen erhöht. Gerade für wachsende Städte wie Dachau ist das wichtig, um laufende Aufgaben zu sichern und Projekte weiterführen zu können – von der Kinderbetreuung bis zur Stadtentwicklung.

Die endgültigen Zahlen legt das Finanzministerium im Frühjahr 2026 vor. Doch schon jetzt zeichnet sich ab: Der kommunale Finanzausgleich bringt Dachau ein Stück Stabilität zurück – in einer Zeit, in der viele Städte in Bayern um ihre finanzielle Handlungsfähigkeit kämpfen.

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